Der Fischergruß - Petri Heil / Petri Dank

 

Unser Fischergruß hat eine fast 2000-jährige Geschichte und geht auf ein Ereignis zurück, über das im neuen Testament vom biblischen Fischzug des Simon Petrus (lat. Petri) in Lukas 5.1-11 und Johannes 21.1-14 berichtet wird.

 

Simon Petrus, sein Bruder Andreas sowie Jakobus und Johannes waren Berufsfischer, sie hatten die ganze Nacht über gefischt und nichts gefangen. Jesus sah die beiden Schiffe am Ufer des See Genezareth liegen, die Fischer kümmerten sich noch um ihre Netze. Da bestieg Jesus eines der Schiffe und predigte zum umstehenden Volk. Nach seiner Predigt sagte er zu Simon Petrus:

„Fahrt noch mal hinaus und lasst eure Netze hinunter.“ Und obwohl sie sehr müde waren, fuhren sie noch einmal hinaus. Sie fingen eine so große Menge Fische, dass die Netze zu reißen drohten ...

 

Wenn sich Angler also Petri Heil (Wohlergehen des Petrus) wünschen, bedeutet dies sinngemäß: Möge Dir ein großer Fang gelingen wie einst dem Petrus. Petrus gilt seither als Schutzpatron der Fischer. Erstaunlich, dass dieser Gruß fast 2000 Jahre überlebt hat. 


Das Wort „Heil“ hat in der jüngeren deutschen Geschichte einen bitteren Beigeschmack. Manche Angler benutzen deshalb nur die Kurzform „Petri“. Aber ursprünglich ist „Heil“ auch eine Übersetzung des hebräischen „Schalom“, was Gerechtigkeit, Erfolg, Frieden, Wohlergehen bedeutet ... in anderen Sprachräumen auch noch "Grüß Dich", "Gesundheit"  oder "Sei gegrüßt". 

 

(Text enthält Auszüge aus Wikipedia und Anglerlexikon) Wünsche euch allen ein kräftiges Petri Heil.  Gruß H. Günter