Videos zum Fliegenfischen


 

 

ABC der Begriffe zum Fliegenfischen 

Für Nicht-Fliegenfischer sind die meist englischen Begriffe ziemlich verwirrend.

Hier bekommt ihr einen Überblick über die gebräuchlichsten Bezeichnungen.


 

Wann Trocken- und wann Nassfliege ? 

 

Entscheidend ist hier die Frage:  Wer imitiert was ? Die Trockenfliege wird meistens im Frühjahr bzw. Frühsommer gefischt, weil sie das an der Wasseroberfläche schlüpfende Insekt imitiert. Immer auch eine Bank, wenn die Fische nach Insekten steigen. Wichtig ist hier eine möglichst natürliche Präsentation, damit die Fische nicht misstrauisch werden. Wer sich nicht sicher ist, sollte mit einem guten Allroundmuster wie Adams oder Märzbraune beginnen. In Hakengrößen 12-14 einfach auf dem Wasser treiben lassen.

 

Noch viel besser ist es natürlich, wenn man die derzeit am Wasser vorkommenden Insekten imitieren kann. So kennt wohl jeder Fliegenfischer die Sternstunden am Wasser, wenn die Mai- bzw. Eintagsfliegen schlüpfen. Die Maifliege ist die bekannteste Eintagsfliege in unseren Gewässern. Mit etwa 3cm Körperlänge recht groß, liegt ihre Hauptschwarmzeit zwischen Mitte Mai und Mitte Juni. Solche Maifliegen gehören dann in jede Fliegenbox.

  

Die Nassfliege gibt es übrigens schon sehr viel länger als die Trockenfliege. Nassfliegenfischen ist die älteste Form des Fliegenfischens. Es handelt sich um Fliegen die nicht schwimmen und somit unter der Wasseroberfläche dahintreibende tote Insekten imitieren. Man fischt sie also in der Zeit der Eiablage der Insekten. Nassfliegen des klassischen Typs sind unbeschwert.

 

Dann gibt es noch die Kategorie der Nymphen.  Nymphenfischen bezeichnet das Fischen mit Fliegen, die ebenso wie Nassfliegen sinken. Aber im Gegensatz zu Nassfliegen imitieren Nymphen das Larvenstadium von Wasserinsekten. Nymphen sind meist mit Bleidraht oder "Goldkopf" beschwert, um tiefere Bereiche befischen zu können.

 

Anfangs würde ich immer auf gute Goldkopfnymphen zurückgreifen. Damit fischt man immer in Grundnähe - also dort, wo die Fische auch natürliche Nymphen erbeuten. Nymphen wie Hare`s Ear, Pheasant Tail, Copper John oder Caddis in der Hakengröße 12 oder 14 werden oftmals den Erfolg bringen. Auch Shrimp- oder Bachflohkrebs - Imitationen sind immer einen Versuch wert. Mein persönlicher Favorit bei den Nymphen ist die Montana, die auch sehr gerne von Äschen und Döbeln genommen wird. Für tiefere Gewässer oder Gumpen sind Tungsten-Nymphen zu empfehlen, da diese schwerer sind und noch besser absinken.

 

Bleiben noch die Streamer. Sie imitieren in erster Linie Jungfische und kleine Beutefischchen. Sie sind meist nicht beschwert, sinken aber durch das Vollsaugen mit Wasser ab und sind somit einer Nassfliege ähnlich. Zielfisch sind eher größere Forellen und andere Raubfische. Mittlerweile wird auch das Hechtangeln mit der Fliegenrute und passenden Streamern immer beliebter. Allerdings erfordern diese größeren Köder schon mindestens 8er- oder 9er Ruten mit passender Aktion, wenn man entsprechende Wurfweiten erreichen möchte.  

 

Noch mehr als bei anderen Angelmethoden gilt für das Fliegenfischen: Immer unauffällig annähern und ruhig verhalten ! Zunächst fischt man die näheren Bereiche parallel zum Ufer ab, in denen sich oft gute Fische aufhalten. Gruß und Petri Heil H.Günter

 


 

 

Die Geschichte des Fliegenfischens

Die Königsdisziplin des Angelns.

Schaut mal rein, vielleicht findet ja jemand Gefallen daran ...